Starke
Partnerschaften
Gemeinsam viel bewegen
Die Ottobock Global Foundation unterstützt die orthopädietechnische Versorgung von Kindern und Jugendlichen weltweit. Gemeinsam mit einem globalen Kooperationsnetzwerk gelingt es uns unmittelbar und bedarfsorientiert direkt vor Ort zu helfen.
Zusammenarbeit mit Pro Uganda e.V.
Die Amputationsrate in Uganda ist sehr hoch. Aufgrund von politischen Konflikten, Armut und einem eingeschränkten medizinischen Versorgungssystem ist die fachgerechte orthopädietechnische Versorgung nur schwer zugänglich – es fehlt an geeigneten Kliniken, Fachpersonal, Material und Finanzierungsmöglichkeiten.
Die Ottobock Global Foundation kooperiert mit Pro Uganda e. V., um die prothetische Versorgung und die Lebensqualität vor Ort zu verbessern. Der Verein hat eine orthopädietechnische Werkstatt aufgebaut, in der bereits zahlreiche Versorgungen und verschiedene Schulungsmaßnahmen durchgeführt wurden. Neben Passteil- und Materialspenden für Kinderversorgungen hat die Ottobock Global Foundation die Transportkosten für 116 Rollstühle getragen, die das MedTech-Unternehmen Ottobock an den Verein Pro Uganda gespendet hat. Die Rollstühle werden für die Ausbildung verwendet sowie kostenlos an Gesundheitseinrichtungen weitergegeben.
Zusammenarbeit mit Sprung ins Leben - Salto hacia la vida e.V. in Ecuador
Verkehrsunfälle, Verletzungen durch freiliegende Stromleitungen und mangelnde pränatale Kontrollen sind nur einige Ursachen für Amputationen und Fehlbildungen unzähliger Kinder in Ecuador.
Mit der Gründung des Vereins Sprung ins Leben hat es sich die Vorsitzende Philippa Mund 2008 zur Aufgabe gemacht, möglichst viele von ihnen mit Prothesen zu versorgen. Das gelingt ihr mit einem großen Kooperationsnetzwerk, zu dem seit Herbst 2023 auch die Ottobock Global Foundation gehört. Sie unterstützt den Verein mit Prothesenspenden und trägt die Kosten für die entsprechenden Erst- und Folgeversorgungen der Kinder.
Zusammenarbeit mit dem Missionskrankenhaus Diospi Suyana in Peru
Das Missionskrankenhaus Diospi Suyana in den peruanischen Anden versorgt die arme vorwiegend indigene Bevölkerung aus dem Süden des Landes. Die Quechua-Indianer werden bis heute ethnische verfolgt und gesellschaftlich diskriminiert.
Die Ottobock Global Foundation unterstützt die Versorgung von Kindern und Jugendlichen mit Orthesen und Prothesen im orthopädietechnischen Zentrum des Krankenhauses, das sich ausschließlich durch Spenden finanziert. Als erste Orthopädiewerkstatt des Bundeslandes eröffnet sie etwa 500.000 Menschen einen lokalen Zugang zu medizintechnischen Hilfsmitteln. Der deutsche Orthopädietechnik-Meister Christian Haupt versorgt sie vor Ort. Im August 2021 zog er mit seiner Familie nach Peru, um die Gesundheitsversorgung ehrenamtlich mit seiner Fachkompetenz zu unterstützen.
ROMP – Rehabilitation for the Orthopedically Marginalized Program
In Guatemala und Ecuador ist der Zugang zu moderner Prothetik stark eingeschränkt. Viele Familien leben weit entfernt von der Hauptstadt in Armut und haben keine Möglichkeit, hochwertige medizinische Versorgung zu erhalten.
Hinzu kommt eine unzureichend ausgebaute medizinische Infrastruktur: Diagnostik, spezialisierte Versorgungszentren und geschultes Fachpersonal fehlen vielerorts. Das hat zur Folge, dass Infektionen oder Diabetes oft zu spät behandelt werden, Traumata nicht adäquat versorgt werden können und die Amputationsrate steigt.
ROMP begegnet dieser Situation mit vollständig integrierten Versorgungszentren, die eine prothetische Versorgung auch für unterversorgte Menschen ohne finanzielle Mittel ermöglichen. Mit mobilen und gemeindebasierten Rehabilitationsangeboten überwinden sie geographische Barrieren und erreichen auch Menschen in abgelegenen Regionen.
Um insbesondere Kindern einen besseren Zugang zu medizintechnischen Hilfsmitteln zu ermöglichen, hat die Ottobock Global Foundation eine Partnerschaft mit ROMP aufgebaut.